Nein zu Ausländerhass!

Immer wieder kommt es, neben zahlreichen Gewalttaten von Ausländern gegen Deutsche, auch zu Gewalt nach dem Strickmuster der Jahre 1991 und 1992, als Anschläge auf Asylbewerber und Asylantenheime verübt wurden. Jeder halbwegs normale Deutsche war damals erbittert, wie einige Wenige Deutschland besudelten, und entsetzt über deren Taten. Die DVU reagierte schon damals: „Es gibt keine Rechtfertigung!”, bei den unsäglichen Anschlägen handele es sich um nicht zu entschuldigende Gewalt von Schwerverbrechern, in ungerechter Sache, angewandt gegen Unschuldige, Wehrlose oder gar Kinder. Wie unpolitisch die primitiven Täter oft sind, zeigte sich schon damals an der Wahllosigkeit ihres Vorgehens, das sich teilweise auch gegen Aussiedler und Obdachlose richtet.

Medienberichte als Initialzündungen

Es hilft nicht weiter, an dieser Stelle auf die allgemeine Gewaltproblematik und auch auf starke Gewaltbereitschaft und -Kriminalität unter bestimmten ausländischen Jugendlichen hinzuweisen, die durch die Statistik ebenso wie durch die Alltagserfahrung belegt wird, die aber in den Medien nicht annähernd den gleichen Raum einnimmt wie ausländerfeindliche Gewalttaten. Gewalttaten gegen Ausländer wie die oben angeführten sind zwar ein Teil des allgemeinen Gewaltproblems. In manchen Punkten unterscheiden sie sich jedoch und erfordern so eine ernste Auseinandersetzung, auch mit ihren Besonderheiten.
Zu den Gemeinsamkeiten: Gewalttaten gegen Ausländer sind Ausdruck von Aggression, sie sind Hassverbrechen, die keiner Verbrechervernunft folgen und logisch nicht erklärbar sind. Zu den Ursachen gehören auch hier Gewaltdarstellung und Gewaltverherrlichung in Film und Fernsehen, die die Hemmschwelle gegen Gewalt immer mehr senken und die Akzeptanz von Gewalt erhöhen.
Als Besonderheit tritt hinzu, dass ausländerfeindliche Gewalttaten in den Medien den höchsten Aufmerksamkeitsgrad erreichen. Initialzündungen für eine Kette solcher Taten sind häufig Medienberichte, die nicht unbedingt stimmen müssen. Nachahmungstaten folgen so sicher wie das Amen in der Kirche, ist doch aus der Verhaltensforschung bekannt, dass die Darstellung einer Tat zwangsläufig zum Auslöser und Antrieb der Ausführung einer gleichen Handlung wird.
Hinzu kommt das verhängnisvolle Wirken von Verfassungsschützern, deren V-Leute bei einer Vielzahl von Gewalttaten die Finger im Spiel hatten und oft die Rolle der Scharfmacher spielen.

„Musik”, die Hass propagiert

Schließlich und nicht zuletzt ist als Besonderheit bei ausländerfeindlicher Gewalt auch die Aufheizung der Täter im Skinhead- und Szenemilieu bedeutsam. Das Angebot an Skinhead- und angeblicher „Rechtsrock”-Musik ist ein regelrechtes Horrorkabinett. Da werden CDs mit den Worten „Eine ordentliche Portion Hass” oder „brutallastige Scheibe” angeboten und wird von einer „Aufbruchstimmung der frühen 90er gerade in Hoyerswerda” geschwärmt. Die Platten heißen „Amok”, „Hass und Wut”, „Brutal deluxe” und „Vergeltung”, die Bands nennen sich “Hassgesang”, “Kommando Freisler” oder “Zillertaler Türkenjäger”. Die Produzenten und Vertreiber derartiger Machwerke machen sich mitschuldig an blutiger Gewalt, stellen ein Milieu her, in dem diese mystifiziert wird.

Jedes Verständnis ausgeschlossen!

Gegenüber den so verursachten Taten kann und darf es kein augenzwinkerndes Mitansehen, verstohlene Sympathie oder gar Verständnis geben. Wer Deutschtum als Verbrechertum interpretiert, ist unser erbittertster Feind.
Deutsch, das beinhaltet nach alter idealistischer Vorstellung Kategorien von redlich, aufrecht, offen, ehrlich, von Charakter und Herz. „Deutsch sein und Charakter haben, ist ohne Zweifel gleichbedeutend”, meinte Fichte etwas hochtrabend. Das sind Forderungen, wie es sein sollte. Aber auch Bestandsaufnahmen, wie es ist oder war, weisen in diese Richtung. Madame de Stael (1766 -1817) zeichnete die Deutschen als Volk der Dichter und Denker. Ein anderer großer Franzose, Stendhal (1783 – 1842), schildert die Deutschen in seinem 1822 erschienenen Buch „De l’amour” („Über die Liebe”) als „Volk, in dem Verbrechen selten vorkommen” und meist „eine Anwandlung von Tollheit in einem schwachen Menschen” seien. Stendhal spricht darin von einer „angeborenen Gutmütigkeit und Weichherzigkeit der Deutschen”.

Gewalt – auf sittlich tiefster Stufe

Die sich als Mörder und Brandschatzer gebärden sind also bei Licht betrachtet die Vollstrecker (oder „willigen Helfer”) der abwegigen Darstellung, wie sie auch bei Spielberg, Goldhagen und Lea Rosh zum Ausdruck kommt, wonach, auf einen Nenner gebracht, Töten ein deutsches Geschäft sei. Sie glauben, ihre Gewaltneigung unter dem Deckmantel einer pseudorechten Ideologie ausleben zu können und, in diese Rolle geschlüpft, Gewalttaten begehen zu dürfen oder gar zu sollen („Rollenerwartung”).
Bestimmten Kreisen passen die Taten ungeachtet des den Opfern zugefügten Leids auch noch ganz gut ins Konzept. Damit können politische Forderungen in den Bereichen Zuwanderung/Asyl scheinbegründet und das Bild der Deutschen als „Täter” verfestigt werden.
Das Vorgehen gegen Unschuldige, gegen Arg- und Wehrlose (Heimtücke) oder gar gegen Kinder steht auf sittlich tiefster Stufe. In der Verurteilung solchen Verhaltens kann niemand härter sein als die DVU.