Archiv für Kategorie Wirtschaft

Arbeitspflicht und Wert der Arbeit

Arbeitslos -GerdAltmannDer Sozialstaat Deutschland hat ein Finanzierungsproblem. Niemand bezweifelt das. Es möchte aber auch niemand solche Notbremsen wie die sogenannten Hartz-Reformen mittragen; schon gar nicht, wer betroffen ist. Diskussionen über Arbeitspflicht und faule Geldempfänger spalten das Volk und lenken vom Kern des Problems ab.

Geht es nach Guido Westerwelle (FDP), müßten Hartz-IV-Bezieher im Winter Schneeschippen. Vielleicht wird es im Frühjahr lauten, sie sollen öffentliche Parks pflegen und im Herbst wird es das Laubfegen sein. Keine Leistung ohne Gegenleistung heißt das Motto.

Wo liegt das Problem? In einem gesunden Staat, der vom ganzen Volk getragen wird, wäre es selbstverständlich, daß sich jeder im Dienste der Allgemeinheit betätigt. Auch und gerade dann, wenn er gerade nicht in seinem eigentlichen Beruf arbeiten kann und die Allgemeinheit sein Auskommen mitfinanziert.     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

So werden Arbeitnehmerrechte ausgehebelt

tschuss-S-HofschlaegerDas Elend der Leiharbeiter

Zeitarbeit boomt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat sich die Zahl der Leiharbeiter innerhalb von zwölf Jahren von 180.000 auf 750.000 mehr als vervierfacht. Immer häufiger gehen Firmen dazu über, festangestellte Arbeitnehmer durch Leiharbeiter zu ersetzen. Nicht selten werden ehemalige Firmenmitarbeiter, denen gekündigt wurde, als Leiharbeiter wieder eingestellt – zu deutlich schlechteren Konditionen.

Beispiel Drogerie-Kette Schlecker: Der Konzern ist dabei, kleinere Filialen zu schließen und sich auf größere, so genannte XL-Märkte zu konzentrieren. Allein 2009 hat Schlecker rund 1.000 kleine Niederlassungen dichtgemacht und dafür über 250 XL-Geschäfte eröffnet. Für diese Märkte besorgte sich Schlecker über die Zeitarbeitsfirma Meniar das Personal, das häufig zur alten Stammbelegschaft gehörte. Statt 12,70 Euro die Stunde erhalten dieselben Beschäftigten jetzt 6,78 Euro. Zudem entfallen Urlaubs- und Weihnachtsgeld.     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Industrielobby und Verantwortung

IndustrieDer Großindustrie traut man landläufig fast alles zu. Dass sie Kriege anheizt. Dass sie erst wenn der letzte Fluss vergiftet ist, feststellen wird, dass man Geld nicht essen kann.

Wenigstens scheint zu stimmen, dass der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) nur die eigenen Interessen im Auge hat. Sonst würde der Lobbyverband den sozialen Frieden höher schätzen als die Profitmaximierung. Mit der Regelmäßigkeit einer tibetischen Gebetsmühle tritt der BDI mit dem Anliegen an die Öffentlichkeit, die Erweiterungspolitik der EU müsse fortgesetzt werden. Die Hauptsorge gilt stets der „EU-Perspektive der Türkei“. Da mahnt der BDI jetzt erneut eine „emotionsfreie Diskussion um die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei“ an. Der dies sagt, BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf, war bis Oktober 2007 bayerischer Umweltminister (und wurde – eindrucksvolles Beispiel für den Drehtür-Effekt – noch als Kabinettsmitglied in seine heutige Funktion beim industriellen Spitzenverband berufen).     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Unternehmer Grupp redet Klartext

Der bekannte Unternehmer und Inhaber der Textilfirma Trigema, Wolfgang Grupp, sprach in der ARD-Sendung Maischberger klare Worte zur gegenwärtigen Krise. Er zeigt, dass ein Bekenntnis zu Deutschland der Weg aus der Krise ist.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Frankreich machts vor

Frankreich stoppt "Krötenwanderung"

Frankreich stoppt "Krötenwanderung"

Der französische Präsident Sarkozy macht Steuerschlupflöcher dicht. Nach dem Finanzrecht des Nachbarstaates gibt es künftig eine Liste von 18 Staaten, die als das benannt werden, was sie wirklich sind: Steuerparadiese. Französische Unternehmen, die Geschäfte in diesen Ländern machen, müssen ab März deutlich höhere Steuern zahlen. Das gilt auch für die sogenannte Quellensteuer auf Dividenden, Zinsen und Lizenzabgaben, die über diese Staaten fließen. Sie steigt auf mehr als das Dreifache, von bisher 15 auf Satte 50 Prozent.

Ebenso entfällt die extrem hohe Steuerbefreiung für Dividenden, die Tochterunternehmen an ihre Mutterkonzerne zahlen, wenn diese Tochterunternehmen ihren Sitz in einem der genannten Staaten haben.     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Pfusch am Bau

Hausbesitzer-SHofschlaegerHäuslebauer haben es schwer. Wenn sie sich verkalkulieren, droht ganz schnell mal die Pleite.

Bau-Bürokraten haben es leicht. Sie tragen keine direkte Verantwortung. Und ihr Arbeitgeber, die öffentliche Hand, kann so schnell nicht pleite gehen.

Deshalb scheint sich kaum jemand darum zu kümmern, daß in den Behörden oftmals Dilettanten sitzen, die die primitivsten Fehler produzieren. Da wird eine neue Gefängnis-Bäckerei gebaut, aber man vergißt in der Kalkulation die Kosten für nötige Sicherheitszäune. Vielleicht möchte man im Gefängnis einen ständigen “Tag der offenen Tür” machen? — An anderer Stelle plante man ein Haus der Jugend und vergaß dabei sowohl Fahrstuhl als auch Sprinkleranlage. Nun mag es noch angehen, daß junge Leute auf den Fahrstuhl verzichten und Treppen zu Fuß bewältigen. Aber der Sicherheitsstandard eine Feuerschutzeinrichtung sollte in einem solchen Haus schon bedacht werden!     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Schweinegrippe und Parteienfinanzierung

KorruptionBerlin - Nach dem sang- und klanglosen Untergang von angeblich auf den Menschen übertragene “Tierseuchen” wie Schweinegrippe, Vogelgrippe und Sars, wird der Ruf nach Aufklärung der Hintergründe dieser “Fakes” immer lauter. Die internationale Pharmaindustrie, dubiose Wissenschaftler, Politiker, Medien und Gesundheitseinrichtungen stehen nun mit Recht im Fokus der Weltöffentlichkeit, eine gigantische Verschwörung wird nicht mehr ausgeschlossen. An vorderster Front der Verdächtigen um einen nicht mehr zu übersehenden Milliardenbetrug stehen deutsche- und holländische Politker, sowie britische und schweizer Pharma-Produzenten, die derzeit versuchen mit riesigem Aufwand strafrechtlicher Verantwortung und Rufschaden zu entgehen. Was besonders die deutsche Bundesregierung derzeit ins Zwielicht bringt ist nicht nur ihre immer noch andauernde Werbeaktion für umstrittene Impfprodukte, sondern auch ihr Schweigen zu diesem brandheissen Thema, nachdem man jetzt schon sicher weiss, dass bereits in der Vergangenheit für Arzneien wie z.B. “Tamiflu” Milliarden aus dem Volksvermögen für Produkte ausgegeben wurden, die nachweislich zum Betruge produziert wurden, da sie keinerlei heilende oder vorbeugende Wirkung haben.     Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare