Gesicht zeigen für soziale Gerechtigkeit!


Wie gewohnt, hat sich in Wildeshausen ein Bündnis gegründet, daß sich gegen unsere Kundgebung wendet. Wenn man sich das Thema unserer Veranstaltung vor Augen führt, (Soziale Gerechtigkeit) muß man annehmen, daß die Hartz_IVProtestbewegung dieser Forderung ablehnend gegenübersteht. Alle etablierten Parteien, verstärkt durch Kirche, Sportvereine und der Antifa demonstrieren einhellig Geschlossenheit, wenn es gegen nationaldenkende Menschen geht. Woher nimmt die Kirche das Recht überhaupt noch ihre Stimme zu erheben? Wir denken, sie sollte die Zeit besser nutzen und erst einmal Aufklärung, bezüglich der in ihren Reihen, stattgefundenen Mißbrauchsfälle zu betreiben.

Es ist für uns verständlich und auch keine Neuigkeit, wenn die Etablierten sich gegen mehr soziale Gerechtigkeit in unserem Lande aussprechen, denn durch die jahrelange Betreibung einer antisozialen Politik sind sie die alleinigen Verantwortlichen, für die zur Zeit herrschenden Zustände in Deutschland.    

Täglich schreitet der, von den herrschenden Parteien gewollte Sozialabbau weiter voran. Streichung des Elterngeldes und Pauschalmieten für Hartz IV-Empfänger sind nur ein weiterer Schritt, der dazu dienen soll, eine Bevölkerungsgruppe in die absolute Verarmung zu katapultieren. Diesen Herrschaften fällt immer wieder etwas Neues ein, z.B. “Bürgerarbeit für Hartz IV-Empfänger“. Da ist von einem Bruttolohn in Höhe von 900,- Euro die Rede, das dürften etwa 700,- Euro Nettoeinkommen sein. Eine Familie kann davon mit Sicherheit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Ebenfalls sollen die Mindestbeiträge der Rentenversicherung für die betroffene Personengruppe von der ARGE nicht mehr übernommen werden. Damit ist dann auch noch die Altersarmut vorprogrammiert, nach dem Motto, von der ARGE und Hartz IV, hin zum Landkreis und der Grundsicherung, das kann doch wohl nicht der Weißheit letzter Schluß sein.

Wir verlangen die Einführung eines gesetzlich verankerten Mindestlohnes, und zwar in einer Höhe, der es dem Arbeiter ermöglicht, sich und seine Familie ernähren zu können, ohne sich staatliche Zuschüsse erbetteln zu müssen. Es geht nicht an, daß Konzerne und Betriebe horrende Gewinne einfahren und trotzdem mit fadenscheinigen Begründungen Arbeitsplätze abbauen, damit diese Gewinne noch gesteigert werden können. Derartigen Raubtierkapitalisten muß beigebracht werden, daß sie sich ihrer sozialen Verantwortung nicht entziehen können.

Banken, Großkonzerne und andere Länder werden mit Milliarden von deutschen Steuergeldern unterstützt und zwar auf Kosten derjenigen, die sich am wenigsten zur Wehr setzen können. Alle verfügen über eine sogenannte Lobby, nur die Arbeitslosen natürlich nicht. Da gibt es keine Stimme, die diese Gruppe vertritt, deshalb verschlechtert sich deren Lebensqualität auch täglich. Viele der Betroffenen haben sich in ihr Schicksal gefügt und aufgegeben. Wir versuchen für diese Menschen unsere Stimme zu erheben. Wir scheuen uns nicht, die herrschenden Mißstände öffentlich anzuprangern und Alternativen aufzuzeigen.

Alle, die sich für ihr Land einsetzen, die den Mut aufbringen Veränderungen herbeiführen zu wollen, um diesen herrschenden unsäglichen Zuständen abzuhelfen, laden wir ein, uns in Wildeshausen zu unterstützen und Gesicht zu zeigen.

Hans-Gerd Wiechmann

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