Der stellvertretende Bundesvorsitzende der DVU, Herr I. Knop hat zu einem verbalen Rundumschlag ausgeholt. Allerdings geht er auf bestehende Fakten und vorliegende Beweise selbstverständlich gar nicht erst ein, sondern versucht, politisch andersdenkende Mitglieder durch seinen zur Schau gestellten Verbalradikalismus einzuschüchtern und zu diffamieren. Selbstverständlich darf auch die VS-Keule nicht fehlen, die er sich anmaßt über seine Widersacher zu schwingen. Altermedia hat seine “Aussagen” ebenfalls publiziert und treffend mit dem Spruch versehen: “Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.”
Im Sommer letzten Jahres erklärte der Landesverband Sachsen-Anhalt, dessen Vorsitz Herr Knop inne hat, daß selbstverständlich zur nächsten Landtagswahl angetreten würde, wenn erforderlich auch gegen die NPD. Diese Erklärung hat damals schon ein müdes Lächeln bei vielen Parteifreunden hervorgerufen, mehr aber auch nicht. Wer sein Geld bei einem politischen Mitbewerber verdient, kann sicher nicht in der notwendigen Form die Belange seiner eigenen Partei vertreten, denn es ist unabdingbar, daß aufkommende Interessenskonflikte aus der Welt geräumt werden können.
Laut Aussagen des Bundesvorsitzenden der NPD Herrn Voigt haben schon ab Februar 2010 Gespräche mit der NPD stattgefunden, mit dem Ziel eine “Fusion” beider Parteien vorzubereiten. Während die NPD legitimiert in diese Gespräche ging, hat der Bundesvorsitzende der DVU den Großteil seiner Bundesvorstandsmitglieder über die entstandene Situation, nicht einmal benachrichtigt. Im Gegenteil, auf einer am 17.4. stattgefundenen Bundesvorstandssitzung der DVU stimmten die 4 oder 5 anwesenden Mitglieder dafür, daß unter der derzeitigen Führung der NPD Fusionsgespräche nicht einmal in Erwägung gezogen würden. Das Protokoll liegt uns vor.
Bei der vorletzten BUVO-Sitzung hieß es noch im genehmigten und am 17.4. verabschiedetem Protokoll, daß es mit “Wortbrüchigen” keinerlei Verhandlungen geben würde. Diese protokollarisch festgehaltenen Beschlüsse wurden bis heute nicht aufgehoben. Somit ist klar ersichtlich, daß der Bundesvorsitzende der DVU, hinter den Rücken und über den Köpfen seines Bundesvorstandes, in feudaler Manier agierte.
Die Krönung des Ganzen war dann, eine vom Bundesvorsitzenden der DVU verfasste Einladung zu einer DVU-Präsidiumssitzung am 11.5. in Berlin. Das Bundespräsidium bestand aus 2 Personen, Herrn Faust und Herrn Weidenbach. Nur einmal am Rande bemerkt, Herr Weidenbach wurde nicht einmal eingeladen. Allerdings lud Herr Faust zu dieser Sitzung noch drei weitere Bundesvorstandsmitglieder ein, die von ihm handverlesen wurden, oder nach welchen Kriterien wurde hier die Auswahl getroffen?
Zu dieser “DVU-Präsidiumssitzung” erschienen dann 8 hochrangige Funktionäre der NPD unter Führung ihres Bundesvorsitzenden. Damit sollte dann sicherlich aufgezeigt werden, daß es sich um eine “DVU-Präsidiumssitzung” handelte. So etwas nennt man Vorspiegelung falscher Tatsachen. Und ob unsere DVU-Mitglieder darüber begeistert waren, darf doch stark bezweifelt werden. Wir können unsere Aussagen jederzeit mit Fakten belegen. Wir haben es nicht nötig, mangels beweisbarer Fakten zu Diffamierungen und Beschimpfungen zu greifen.
Warum werden Herrn Weidenbach trotz mehrmaliger Anfragen, die Unterlagen die Kontobewegungen der Bundespartei verweigert? Herr Faust behauptet in seiner dubiosen Rede auf dem Bundesparteitag der NPD, wir seien “Volksverräter”, die Begründung dafür konnte er jedoch nicht liefern. Nur weil wir zum jetzigen Zeitpunkt und konform mit den bestehenden Bundesvorstandsbeschlüssen, gegen eine Fusion (Übernahme) mit der NPD sind, sind wir also “Volksverräter”. Diejenigen jedoch, die sich nicht an gefasste Beschlüsse halten, bzw. diese nach dem Motto, “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern” ignorieren, handeln selbstverständlich im Einklang mit dem Volkswillen.
Es wäre doch so einfach, mit der Einberufung eines außerordentlichen Parteitages sich dem höchsten Souverän der Partei zu stellen und von diesem eine Entscheidung einzuholen. Außer Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die diesbezüglich ihre Parteitage schon abgehalten haben, bereiten sich weitere 4 Landesverbände auf ihre respektiven Landesparteitage vor. Sie können versichert sein, daß es diesen außerordentlichen Parteitag geben wird.
Wenn Herr Knop schreibt, “ja, ich will” um damit unsere Mitglieder zu motivieren, den Fusionsweg mitzugehen, dann wird dieser Schuss nach hinten losgehen. Wir wollen keine Abgrenzungsbeschlüsse zur NPD, wir halten zu diesem Zeitpunkt jedoch eine Fusion nicht für begrüßenswert, da es de facto keine wäre, sondern einer Übernahme gleich käme.
Da Herr Faust ja nun Ehrenmitglied einer österreichischen Kleinstpartei ist, der eine Nähe zum Nationalsozialismus alter Prägung nachgesagt wird, kann ja nichts mehr schiefgehen und er demonstriert damit seine außerordentliche Politikfähigkeit bezüglich des Aufbaus und Zusammenschlusse mehrerer Parteien, mit dem Ziel eine “Neue Rechte” aus dem Boden zu stampfen. Wenn das als zukunftsorientiertes politisches Wollen angesehen werden soll, möchten wir uns daran nicht beteiligen. Wer die Partei wechseln will, und denkt er muß seine politische Heimat bei der NPD suchen, der soll doch diesen Weg beschreiten, er wird von Niemanden daran behindert, im Gegenteil, unsere besten Wünsche werden ihn begleiten.
Hans-Gerd Wiechmann
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#1 von Karl-H. unter 11. Juni 2010
Richtig Herr Wiechmann, die DVU braucht dringend einen Bundesparteitag! Hier sollte ein gemeinsamer Weg aus der Krise gefunden werden.
Wer ihn nicht haben will, scheint eine Heidenangst vor den Mitgliedern zu haben.
Sehr beliebt!
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#2 von ON unter 11. Juni 2010
Niemand, der ernsthaftes Interesse an der DVU hat, kann jetzt dagegen sein einen Bundesparteitag aller Mitglieder in die Wege zu leiten. WIRKLICH NIEMAND!
Doch Faust, der sich ja gerne als Freund von unverbindlichen Mitgliederbefragungen gibt, verweigert eine verbindliche Einbeziehung aller Mitglieder.
Typisch – somit an alle DVUler: meldet euch und fordert sofort einen Bundesparteitag nach basisdemokratischer Tradition der DVU – NPD Leute sind herzlich willkommen – als Gäste!
Sehr beliebt!
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