Für den 17. April 2010 wurde von der DVU eine Kundgebung in Plön angemeldet.
Beginn: 11.00 Uhr
Ort: Plön
Platz: Wentorper Platz (Hamburger-, Ecke Lange Str.)
Thema: Arbeit, Soziale Gerechtigkeit und Sicherheit
Im Rahmen der gestarteten Öffentlichkeitsoffensive der DVU, ist das die zweite Kundgebung in Schleswig-Holstein. Es sind bis einschließlich des Monats Juli noch weitere vier Kundgebungen in Planung, davon drei in Niedersachsen.
In einer Zeit, wo etablierte Politiker in einer moralisch verwerflichen Form auf die Ärmsten der Armen verbal einprügeln und versuchen die Gruppe der Arbeitslosen als Sozialschmarotzer abzustempeln, erscheint es uns mehr als notwendig, diesen infamen Hetztiraden, mit allen uns verfügbaren Mitteln entgegenzutreten.
Nicht der Arbeitslose ist schuldig am desolaten Zustand unseres Landes, sondern die Politiker, die ihrer, ihnen obliegenden Fürsorgepflicht, gegenüber dem Deutschen Volke nicht nachgekommen sind. Der deutsche Arbeiter hat nicht nur ein Recht auf Arbeit, sondern ein Recht auf einen Arbeitsplatz, dessen Bezahlung es ihm ermöglicht, sich und seine Familie zu ernähren, ohne staatliche Zuschüsse erbetteln zu müssen.
Wir fordern die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 10,50 Euro. Die Argumentation der Etablierten, eine Mindestlohneinführung würde zum Verlust von weiteren Arbeitsplätzen führen, ist eine reine Panikmache. In Europa haben 20 Länder einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn eingeführt, ohne das in diesen Ländern die Arbeitslosigkeit gestiegen ist, im Gegenteil, dadurch wurde ein Aufschwung des Binnenmarktes erreicht. Im kleinen Luxemburg beträgt der Mindestlohn 9,80 Euro die Stunde, und dann kann es sich der Exportweltmeister Deutschland nicht leisten mit diesem kleinen Land gleichzuziehen?
Unsere Regierung läßt sich von der Wirtschaftslobby “beeinflussen” und da die Firmen und Konzerne schon lange keine soziale Verantwortung mehr aufbringen und ungehemmt einen Raubtierkapitalismus frönen, ist der Arbeiter zum Spielball der Mächtigen geworden. Jede Gruppierung hat heutzutage eine Lobby: die Wirtschaft, die Schwulen, die Lesben und andere dubiose Verbände. Nur der Arbeitslose verfügt über keine Lobby und deshalb wird er getreten und niedergemacht.
Es ist an der Zeit dieser Bevölkerungsgruppe eine Stimme zu verleihen und deren Rechte zu reklamieren. Es wird einen Kampf Arm gegen Reich geben und wir werden diesen Kampf auf die Straße tragen, denn wir verfügen nicht über den Zugang zu den Systemmedien, uns bleibt nur die Straße. Wir wissen, daß dieser Weg lang und beschwerlich sein wird, aber er muß beschritten werden, denn wir haben gegenüber den kommenden Generationen eine Verpflichtung, die eingelöst werden muß.
Wir fordern alle patriotischen, freiheitlichen und nationalen Kräfte, unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit auf, unser Anliegen zu unterstützen. Man kann verschiedene Meinungen haben, aber wenn es um die Durchsetzung der sozialen Gerechtigkeit in unserem Lande geht, sind Parteien und Organisationen als zweitrangig zu betrachten, denn hier geht es um ein gemeinsames Ziel, es geht um Deutschland, und da haben Zwistigkeiten untereinander, jegliches Existenzrecht verloren.
Hans-Gerd Wiechmann

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Bild: © Anne Bermüller, Pixelio
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#1 von ExSnake unter 10. März 2010
Wir sind dabei!
Man sieht sich in Plön!
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#2 von Marcel Landgraf unter 11. März 2010
Wenn es nicht soweit weg wäre, dann wären wir auch gekommen.
Marcl Landgraf
Kreisvorsitzender im Kyffhäuserkreis
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#3 von Karl unter 12. März 2010
Gute Sache. Habe ich im Terminplan vermerkt.
Auf nach Plön!
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#4 von antifant unter 24. März 2010
Hidden due to low comment rating. Click here to see.
Schlecht angekommen
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#5 von ExSnake unter 26. März 2010
@ antifant
Wehe du wirfst mit Steinen!
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#6 von kiwi unter 8. April 2010
Offensichtlich versuchen diverse Gruppierungen die Veranstaltung zu verhindern, in dem sie um 10 Uhr den Markt in Plön besetzen wollen. Quelle: antifa-kiel.org. (…)
#7 von S.A.S. unter 9. April 2010
Besonders der fett gedruckte Abschnitt gefällt mir!
Sehr beliebt!
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#8 von Lederstrumpf unter 9. April 2010
Wer wird denn als Redner auftreten?
Admin: Die Bekanntgabe erfolgt kurzfristig.
#9 von Antifant unter 14. April 2010
…
Admin: So nicht! Ihre Drohungen können Sie auf ihren Antifa-Seiten verbreiten.