
(v.l.) Wiechmann, Faust, Lobocki
Am 14. Juni wählte die schleswig-holsteinische DVU auf ihrem Landesparteitag in Ostholstein einen neuen Landesvorstand. Zur neuen Landesvorsitzenden wurde mit überwältigender Mehrheit Ingeborg Lobocki aus Kiel gewählt. Frau Lobocki war zuvor langjährige Landesvorsitzende der Republikaner (REP) in Schleswig-Holstein und gehörte auch dem Bundesvorstand der REP lange Zeit an. Vor rund drei Jahren fand sie schließlich den Weg zur Volksunion. Die bisherige Vorsitzende, die frühere Landtagsabgeordnete Renate Köhler, trat nicht erneut an. Als Stellvertreter wurden Bernd Hoffmann aus Timmendorf und Ingo Appuhn aus aus Wahlstedt gewählt. Komplettiert wird der neue Vorstand durch mehrere Beisitzer, die allesamt erstmals für dieses Amt kandidierten und zum Teil erst in diesem Jahr der DVU beitraten. Aus den Reihen des Vorstandes wurde ein Landesorganisationsleiter bestimmt, der sich in den kommenden Monaten primär dem Strukturaufbau und der Reorganisation der Kreisverbände widmen wird. In Kürze wird die DVU Schleswig-Holstein zudem mit einer eigenen Internetpräsenz im Netz vertreten sein.
Als Gastreferent trat auf dem Parteitag der Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Hans-Gerd Wiechmann, auf, der eine mitreißende Rede zu sozialpolitischen Themen hielt. Der DVU-Bundesvorsitzende, Matthias Faust, appellierte in seiner Rede an alle Anwesenden, die Volksunion wieder im Norden der Republik zu verankern. Für die anstehende Landtagswahl in Brandenburg kündigte Faust einen Wahlkampf an, wie man ihn bislang von der DVU noch nicht kannte. Mit mehreren Großkundgebungen und auch neuen Aktionsformen wolle man dort den Einzug in den Landtag zum dritten Mal in Folge trotz widriger Umstände meistern.
Mit der „neuen” DVU wird auch in Schleswig-Holstein zukünftig wieder eine politische Kraft vertreten sein, die dem Bürger eine zeitgemäße national-identitäre, freiheitliche und rechtsdemokratische Alternative zum etablierten Parteienkartell bietet. Dabei bleibt sie selbstverständlich gesprächsbereit, was Kooperationen mit allen politikfähigen Kräften der nationalen Rechten betrifft. Diese Zusammenarbeit – insbesondere mit befreundeten parteigebundenen und -ungebundenen Aktivisten im Raum Ostholstein – hatte sich im vergangenen Europawahlkampf bewährt und soll künftig weiter ausgebaut werden.
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